Rückkehr aus Liebe

Cowboys von Long Valley Liebesroman – Buch 4

Die Liebe eines Lebens, verloren doch niemals vergessen…

Wenn er die Zeit zurückdrehen könnte, würde Declan viele Dinge anders machen. Zum einen hätte er nie Iris Blue McLain, die Liebe seines Lebens, gehen gelassen. Fünfzehn lange und einsame Jahre später ist der Kummer in seinem Herz noch so schmerzhaft wie am Anfang.

Als er sie zum ersten Mal, seit sie sich getrennt haben, sieht, ist sie immer noch genauso schön wie damals. Nein, sie ist sogar noch schöner. Quer durch den überfüllten Saal, raubt sie ihm seinen Atem. Dieselben seidigen, flammenfarbigen Haare. Dieselben sommerblauen Augen und fast dasselbe Lächeln; nur jetzt mit einem Hauch von Trauer.

Aber als er sie zum Tanz auffordert, verliert sie keine Zeit und weist ihn ab.

Sie wird ihr Herz beschützen, egal zu welchem Preis…

Die Jahre waren nicht sehr einfach für Iris. Alles begann, als Declan mit ihr Schluss machte und ihr Herz in Trümmern zurück ließ. Nach ihrem Autounfall gelang sie vom Regen in die Traufe. Und als ob das nicht genug wäre, drängt sich Declan nun in ihr Leben zurück, als hätte er ein Recht dazu. Sie kann keinen zweiten Herzbruch riskieren. Aber manche Dinge ändern sich nie, wie die Art, in der seine Augen sie an seine langsame Verführung erinnern oder seine von der Arbeit aufgerauten Hände, die eine sanfte Liebkosung versprechen.

Für einen Moment schmelzen die Jahre weg und Iris wundert sich, ob sie und Declan vielleicht eine zweite Chance hätten. Aber die Zeit kann nicht alle Wunden heilen und die Geheimnisse der Vergangenheit drohen, die zwei zerbrochenen Leute erneut zu zerbrechen.

~*~

Rückkehr aus Liebe ist der vierte Roman in der Reihe der Long Valley Cowboys, wobei jedes Buch der Long Valley Welt eigenständig gelesen werden kann. Er beinhaltet einige Kraftausdrücke und erotische Momente. Viel Spaß!

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**Auszug**

Declan sah sich in der Scheune um, überrascht davon, wie verändert sie aussah. Wenn eine Schar von Frauen sich zusammenzog und sich richtig ins Zeug legte... nun, dann konnte man sogar die Farmscheune der Familie Miller ordentlich aussehen lassen.

Wer hätte jemals gedacht, dass Stetson Wyatts Hochzeit bei sich ausrichten würde. Ich weiß nicht, ob Mama oder Papa das glauben würden, und ob sie vor Freude... oder vor Schreck weinen würden.

»Hey, Declan, kannst du mir kurz helfen?«

Er drehte sich um, um die Quelle der Stimme seiner Schwägerin ausfindig zu machen. Wo ist sie? Schließlich entdeckte er sie und sah, wie sie einen Karton hereinschleppte. Sie war Abbys Trauzeugin und hatte schon für die Trauung ein schönes Kleid angezogen. Er eilte rüber. »Jennifer, Abby wird dich umbringen, wenn du dein Kleid schmutzig machst«, schimpfte er und nahm ihr den Karton ab. Sie zuckte nur mit den Schultern.

»Ich bin die Mutter des Enkelkindes«, erwiderte sie sachlich. »Ich glaube, Carmelita wird mich bis aufs Blut verteidigen.«

Declan warf den Kopf zurück und lachte. »Das stimmt. Wohin mit dem Karton?«

»Zum vorderen Tisch. Es sind die letzten Tafelaufsätze, die wir aufstellen müssen. Die Gäste werden jeden Moment hier sein.«

Aus den Lautsprechern, die extra für diesen Anlass in der Scheune aufgestellt worden waren, dröhnte Musik, und Declan verspürte die Lust, zu Boot Scootin' Boogie zu tanzen. Aber das Klirren, das aus dem Inneren des Kartons kam, erinnerte ihn daran, dass er einen Haufen Einmachgläser mit sich herumtrug. Sie fallen zu lassen und zu zerbrechen schien ein todsicheres Rezept zu sein, um den Zorn seiner neuesten Schwägerin auf sich zu ziehen.

Neueste Schwägerin. Wenn man bedenkt, dass er jetzt zwei von ihnen hatte. Er war der einzige Junggeselle der Miller-Brüder, den es noch gab. Das war etwas, womit ihn seine Brüder endlos aufzogen und seine Schwägerinnen verbrachten ihre Zeit damit, zu versuchen, das zu ändern. Das Blind Date, zu dem sie ihn letzte Woche verdonnert hatten...

Seine Hände stellten die Gläser hin, die mit Steinen aus dem Bach gefüllt waren, während seine Gedanken über alles schweiften. So gern er es mochte, Jennifer und Abby glücklich zu sehen, irgendwann musste er doch ein Machtwort sprechen. Er hatte immer nur eine Frau geliebt und, na ja, sie würde nicht so schnell nach Sawyer zurückkehren. Vielleicht auch nie. Was nur bedeutete, dass er besser als Junggeselle glücklich werden sollte, denn eine Ehe war einfach nichts für-

In dem Moment drückte Jennifer ihm eine Gießkanne mit einer langen Tülle in die Hand. »Die Gäste tauchen langsam auf; ich muss sie begrüßen gehen. Füll diese Gläser bis hierher«, sie zeigte auf den Rand eines Glases, »mit Wasser und stell dann in jedes eine Kerze hinein. Ich sorge dafür, dass jemand kommt und die Teelichter anzündet.«

Sie war verschwunden, bevor er anbieten konnte, sie selbst anzuzünden. Ach na ja. Er füllte jedes Glas vorsichtig mit der Gießkanne bis zur angegebenen Höhe und ließ dann die Teelichter hineinfallen.

Sie sahen wirklich hübsch aus, wie sie in den Gläsern schwammen. Als Abby ihn gefragt hatte, ob sie Wildblumen oder Steine mit Wasser und Kerzen in den Gläsern füllen sollte, hatte er sie für verrückt gehalten. Die Kombination von Einmachgläsern plus Steine plus Teelichter plus Wasser klang für ihn nach einer Katastrophe.

Sie hatte die Wildblumen nicht rechtzeitig besorgen können, also waren es Steine geworden. Und er musste zugeben, dass sie wirklich schön aussahen. Er war überrascht.

Die Scheune füllte sich schnell mit Menschen. Eine frische Schicht Sägemehl auf dem Lehmboden und in der Ecke gestapelte Heuballen taten ihr Übriges, um eine nette Atmosphäre zu schaffen. Jennifer hatte Stetson dazu gebracht, jeden einzelnen Traktor aus der Scheune zu fahren, um Platz für die Hochzeit zu schaffen. Sogar das Familienrelikt, den ersten Traktor, den die Millers je besessen hatten, wurde entfernt. Er hatte sie alle draußen außer Sichtweite geparkt. Stetson hatte dafür plädiert, das Familienrelikt als Antiquität in der Scheune zu behalten, damit jeder ihn sehen könnte, aber er war überstimmt worden.

Declan wünschte sich eher, dass der Traktor da wäre. Zumindest war der etwas, von dem er etwas verstand. Er könnte herumstehen und mit all den älteren Bauern im Tal darüber reden. Das schien viel besser, als über Einmachgläser und Steine aus Bächen zu reden.

Die Musik wurde immer lauter, je mehr Leute eintrudelten, oder vielleicht schien es nur so, als würden sie sie lauter aufdrehen. Auf jeden Fall wurde es laut, so oder so. Carmelita sah ihn, kam herbeigeeilt und sagte etwas, das er wegen des dumpfen Dröhnens nicht hören konnte. Er legte seine Hand um sein Ohr und beugte sich hinunter. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und rief: »Wyatt sucht nach Ihnen!«

Okay, vielleicht hätte sie nicht ganz so laut direkt in sein Ohr schreien müssen. Er rieb daran, nickte und schaute sich nach dem Bräutigam um. Carmelita zerrte wieder an seinem Arm und er beugte sich vor, dieses Mal vorsichtig. »Er ist draußen!«, rief sie.

Er riss sich los, nickte und ging blitzschnell auf die Tür zu. Alles, um rauszukommen und etwas frische Luft einatmen zu können. 

* * *

Declan stand auf und klopfte mit seinem Messer gegen die Seite seines Glases, um die Aufmerksamkeit des Raumes zu bekommen. Er konnte nicht glauben, dass er dafür zuständig war, die Runde der Reden für Wyatt und Abby zu eröffnen, aber anscheinend war das eine der Pflichten eines Trauzeugens. Es war das zweite Mal, dass er Trauzeuge war, aber Stetsons Hochzeit war im Vergleich zu dieser eher unauffällig gewesen. Wyatts Idee, nach Vegas zu fliegen, war von allen Frauen schnell abgelehnt worden, und seither hatte diese Hochzeit ein Eigenleben entwickelt.

Apropos, er hatte ungefähr zweihundert Leute, die ihn alle anstarrten und in gedämpftem Schweigen warteten. Er sollte wahrscheinlich anfangen zu reden oder so.

Er war kurz davor, seinen älteren Bruder aufzuziehen, aber dachte, wenn es jemand auf der Welt verdient hatte, dann war es Wyatt. Er warf Wyatt ein nervöses Grinsen zu, bevor er begann.

»Vielen Dank, dass ihr heute Abend gekommen seid, um mit Wyatt und Abby zu feiern. Ich weiß, dass die meisten von euch nur wegen des kostenlosen Essens hier sind, weil ihr denkt, dass Wyatt euch noch etwas schuldig ist.« Die Worte rauschten aus seinem Mund, während sein nervöses Gehirn betete, dass die Leute den ersten Witz lustig finden würden. Eine beruhigende Runde von Kichern und Lachen beantwortete seine Worte. 

Er spürte, wie die Anspannung nachließ, und er blickte sich in der Scheune um, auf all die Menschen, die zu ihm auflächelten. Zuhause. So sehr ihn das Leben in Sawyer auch manchmal in den Wahnsinn trieb, er liebte es auch.

»Viele von euch wissen, dass Wyatt manchmal ein bisschen schwierig im Umgang ist. Was ihr vielleicht nicht wisst, ist dass er früher noch viel schlimmer war.« Declan wartete und ließ die Leute über seinen zweiten Scherz kichern. »Ich erinnere mich an die Zeit, als unser Vater uns losgeschickt hatte, um eines der Weizenfelder für die Aussaat vorzubereiten. Zu der Zeit hatten wir zwei Traktoren. Einer war älter und hatte keine Kabine, der andere war neuer und hatte eine Kabine, ein Radio und eine Klimaanlage. All die modernen Annehmlichkeiten. Natürlich spielte Wyatt die Älterer-Bruder-Karte aus und beanspruchte den neuen Traktor für sich.«

Declan schaute zu Wyatt hinüber und zwinkerte ihm zu. Wyatts Gesicht rötete sich; er wusste, welche Geschichte gerade erzählt wurde... und wie sie endete.

»Der Traktor hatte den ganzen Winter und den größten Teil des Frühjahrs in der Scheune gestanden«, fuhr Declan fort. »Der neue Traktor war vor dem Alten hier in dieser Scheune geparkt, also musste ich warten, bis Wyatt aus dem Weg war. Ich weiß noch, wie ich Wyatt dabei beobachtete, wie er in den neuen Traktor mit dem bequemen Sitz und der Klimaanlage einstieg. Ich war so neidisch.« 

»Wyatt machte eine große Show daraus, es sich bequem zu machen, nur um es mir einzureiben, und ließ sich mit einem glücklichen Seufzer und einer Dehnung auf dem Fahrersitz nieder. Er startete den Traktor… und dann wurde das Geräusch des rumpelnden Motors nur von Wyatts Schreien, als er aus dem Traktor flog, übertönt. Offenbar hatte sich eine Wespenfamilie über den Winter in den Lüftungsschlitzen der Klimaanlage eingenistet und als Wyatt die Maschine startete, wurden sie aus ihrem Zuhause geblasen... und damit direkt in Wyatts Gesicht.«

Der Raum brach in ein schallendes Gelächter aus und Declan schloss sich diesem an, wobei er seinen Bruder anblickte, der zwar nicht so laut lachte, wie einige der Gäste, aber er lachte. Was nur zeigte, wie sehr Abby ihn verändert hatte.

»Ich dachte, er würde den Traktor mit seinem Hut erschlagen, als er versuchte, jede einzelne Wespe zu zerklatschen«, erzählte Declan, während er sich umdrehte und seinen Bruder direkt ansah. »Falls es dich tröstet, ich wurde auch ein paar Mal gestochen, weil ich so sehr gelacht habe, dass ich nicht weglaufen konnte.«

Wyatt stieß daraufhin ein echtes Lachen aus und Declan schloss sich ihm an. Declan erlaubte dem Raum, die Geschichte zu genießen, bevor er fortfuhr. 

»Abby hat eine Trauzeugin, die, wie ich glaube, auch ein paar teuflische Geschichten zu erzählen hat, also überlasse ich Chloe die Peinlichkeiten der Braut, aber möchte Abby nur sagen: Ich glaube, deine Ausbildung als Gesetzeshüterin wird sich bald als sehr nützlich erweisen.«

Declan ließ das Kichern verstummen und wartete, bis das Publikum das Zeichen erkannte, dass er ernst werden würde. Er hatte Wyatt für einen Tag genug veräppelt; es war Zeit, nett zu sein.

»Viele von euch wissen auch, dass mein Bruder in seinem Leben einige ziemlich schwere Stürme der Tragödie überstanden hat. Wyatt hat sich viele Jahre lang hinter einer sehr dicken Mauer versteckt, um sich vor der Welt zu schützen.«

»Abby, irgendwie hast du es geschafft, diese Mauer zu durchbrechen. Irgendwie bist du mit der richtigen Art von Liebe gesegnet, um Wyatt anzusprechen, wie er es am meisten gebraucht hat. Danke, dass du unseren Bruder zurückgebracht hast.« Declan hob sein Glas auf die schöne Braut und die Menge schloss sich ihm an.

»Wyatt, Shelly und Sierra werden nie ersetzt werden können, aber es ist wirklich gut, dich wieder zu haben. Ich habe nur eine Frage an dich: Wie schafft es ein Typ wie du, zweimal so viel Glück zu haben?« Er neigte sein Glas in Richtung seines kichernden Bruders, der seine neue Frau anstrahlte.

»Auf Abby und Wyatt: Viel Glück, viel Freude und viel Liebe«, verkündete Declan und nahm einen Schluck von seinem Champagner. Seine Worte wurden mit einem Refrain von "Hört, hört" beantwortet, und mit einem Grinsen setzte er sich. Seine Arbeit war getan und er konnte sich entspannen.

Chloe stand auf, um die Ansprache der Trauzeugin zu halten, aber sobald sie zu sprechen begann, wurde Declans Aufmerksamkeit von jemandem in der Menge erregt. Jemand, die ihn direkt ansah.

Iris?

Das konnte nicht wahr sein.

Sie war nicht echt.

Er hatte gehört, dass sie zuletzt in Pocatello war. Was sicherlich nicht hier war. Aber diese rote Farbe... würde er überall wiedererkennen.

Er drehte sich zu Kathryn um, eine von Abbys Brautjungfern und auch die einzige in der Reihe, die noch nicht verheiratet war. Was seiner Meinung nach sicherlich der Grund dafür war, dass er mit ihr in der Hochzeitsaufstellung verkuppelt worden war. Das war dank Abby und Jennifer, die fleißig versuchten, Cupido zu spielen. Er hätte ihnen sagen können, dass Kathryn nichts für ihn war. Sie war zu blond. Sie war zu klein. Zu anfällig für stakkatoartige Lachanfälle. Zu... nicht Iris.

»Hey, Kathryn«, sagte er mit tiefer Stimme. Sie wandte sich von Chloes Rede ab und schenkte ihm ein breites Lächeln. Er wusste, dass er unentschuldbar unhöflich war, während Chloe ihre Rede hielt, aber er musste es wissen.

»Ja?«, flüsterte sie zurück und lehnte sich dicht zu ihm herüber. Ihr Parfüm, ein überwältigender Vanillegeruch, brachte ihn dazu, würgen zu wollen. Er lehnte sich ein wenig zurück. Er durfte nicht zu tief einatmen, sonst würde er in einem Hustenanfall enden. 

»Ist das da hinten Iris McLain?«, fragte er und ruckte mit dem Kopf in Richtung der roten Flamme im hinteren Teil des Raumes. Wie war es möglich, dass er sie nicht gesehen hatte, während er seine Rede hielt? Er fragte sich, ob das alles nur eine Halluzination war. Er musste es herausfinden.

Er musste es jetzt wissen.

»Ja.« Das Licht in Kathryns Augen wurde schwächer. »Ja, sie ist zurück.« Kathryn drehte sich um und widmete ihre Aufmerksamkeit wieder Chloes Rede, die, soweit Declan das beurteilen konnte, gerade zu Ende ging. Er drehte sich um und blickte höflich in Chloes Richtung, während sein Knie ungeduldig unter dem Tisch wippte. Er konnte sich auf nichts und niemanden mehr konzentrieren. Red schneller, Chloe!

Schließlich begann die Menge zu jubeln und einen Schluck von ihrem Champagner zu nehmen, was das Ende von Chloes Rede signalisierte. Declan nahm ebenfalls gehorsam einen Schluck von seinem und spürte, wie der Alkohol direkt zu seinem Kopf stieg. Oder vielleicht ging etwas anderes direkt dorthin.

Iris ist hier. In dieser Scheune. Und zwar jetzt.

Mit Verspätung bemerkte er, dass er wieder an der Reihe war... genau in dem Moment, als Jennifer ihm einen Ellbogen in die Rippen stieß. Er schickte ihr ein schmerzhaftes Lächeln.

Ups.

Er stand auf und sagte: »Wir beenden hiermit das Abendessen und die Peinlichkeit des glücklichen Paares. Wenn ihr uns also helfen könntet, die Tische an dieser Wand zu stapeln«, er zeigte auf die andere Wand, »und euer schmutziges Geschirr dort drüben«, er zeigte auf eine Reihe von Tischen an einer anderen Wand, »dann kann das Tanzen beginnen!«

Der DJ warf die Musik an. Sie erklang aus den Lautsprechern und Declan verschwand wie ein geölter Blitz, während die Leute um ihn herum begannen, die Scheune für den Tanz vorzubereiten. Declan wusste, dass Wyatt ihn am liebsten am nächsten Baum aufhängen werden wird, weil er bei den Vorbereitungen nicht so mithelfen würde, wie es sich gehörte... bis er hörte, dass Iris hier war.

Dann würde er es verstehen.

Er kam vor ihr zum Stillstand, das Herz schlug ihm bis zum Hals. Oder vielleicht war es nur seine Bolo-Krawatte, die jeden Kreislauf abschnitt.

»Iris?«, fragte er leise, und die Welt um ihn herum schmolz dahin. Sie war es. Strahlend rotes Haar, länger als in der Highschool, und die tiefsten blauen Augen, die er je gesehen hatte. 

Genau wie in seiner Erinnerung.

Ihre Wangen waren gefärbt, als sie zu ihm aufsah. »Hi, Declan«, sagte sie leise. Ihre Augen saugten ihn förmlich auf und er war sich sicher, dass sie sich genauso freute, ihn zu sehen, wie er sie.

Endlich.

Der Tag, von dem er geträumt, aber nie gedacht hatte, dass er jemals kommen würde.

Er reichte ihr die Hand. »Lass uns auf die Tanzfläche gehen«, sagte er. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als sie wieder in seinen Armen zu spüren. Tanzen war eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen während der Highschool, abgesehen vom Knutschen natürlich. 

Sie schüttelte den Kopf, biss sich auf die Unterlippe und sah ihn mit schmerzerfüllten Augen an. 

»Weißt du es nicht?«, flüsterte sie leise.

Die Reise nach Long Valley fängt in 2022 an.

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